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„Nature as a fantastic classroom“ – Eine Erasmus+ – Fortbildung in Schweden

Bild1  Zu Beginn des Schuljahres 2019/20 hatte ich die Möglichkeit an einer außergewöhnlichen Fortbildung teilzunehmen. Ich durfte den Kurs „Nature as a fantastic classroom“ in Schweden besuchen. Die Woche startete an einem Sonntag und ich machte mich mit einem leicht flauen Gefühl im Magen auf den Weg; War ich doch etwas aufgeregt auf die kommenden Tage. Als ich am Bahnhof Linköping jedoch überschwänglich und enthusiastisch begrüßt wurde, war mir klar, dass diese Fortbildung etwas Besonderes wird. 
 Die Woche war gespickt mit verschiedensten Ritualen. So starteten wir den Morgen mit einem Sonnengruß und Dehnübungen am See. Danach ging es zur Stärkung ans reichhaltige Frühstücksbuffet an dem wir schwedische Köstlichkeiten probieren konnten. Anschließend sangen wir gemeinsam ein Lied und lernten etwas über die Person und den Baum des Tages.  Bild2
 Bild3  In der darauffolgenden Reflektionsphase rekapitulierten wir in kleinen Gruppen den vorangegangen Tag und besprachen die persönlichen Highlights und das Gelernte. In den anschließenden Lernspielen erfuhren wir, wie mit Spaß, Bewegung und Köpfchen verschiedenste Themen nachhaltiger und natürlicher gelernt werden können. So stand die ganze Woche mehr oder weniger unter dem Motto Pestalozzis: „Lernen mit Kopf, Herz und Hand!“.
 

Wir trotzten jedem Wetter. Sei es bei einem Regenspaziergang, einer Kanutour mit Gewitter oder einem Fangspiel bei warmem Sonnenschein. Draußen zu sein war unser Ziel und mit Songs, Witz und Charme gab es kein schlechtes Wetter, sondern nur Spaß! Ein weiteres Highlight der Woche war der Besuch einer schwedischen Schule, in der wir unter anderem den Werk- und Matheunterricht besuchen durften.

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Aufgrund der Tatsache, dass die Teilnehmer des Kurses aus mehr als 10 unterschiedlichen Ländern und 3 verschiedenen Kontinenten kamen, kam auch der kulturelle Austausch nicht zu kurz. So tauschten wir nicht nur verschiedene Wortbedeutungen sondern auch kulinarische Spezialitäten aus. Natürlich mit dem Ziel eines besseren gegenseitigen (kulturellen) Verständnisses und zur Stärkung des Gemeinschaftsgefühls.

Startete ich diese kurze Reise mit Aufregung und dem Gedanken, dass eine Woche schnell vorbei ist, so kann ich am Ende nur sagen, dass meine Erwartungen weit übertroffen wurden und die sechs Tage viel zu schnell vorüberging. Ich bin mehr als froh, diese Erfahrung gesammelt zu haben und so viele tolle Menschen kennengelernt haben zu dürfen.

L. Wenning