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Schüleraustausch mit Polen

 

Schüler/innen der Jahrgänge 10 und 11 fahren seit 1996 im 2-jährigen Rhythmus, jeweils im Sept. nach Lubaczów in Polen, im darauf folgenden Juni kommen die Polen nach Deutschland um gemeinsame Unternehmungen und Feiern, Radtouren, Disco- und Schulbesuche zu erleben.

Schülerbericht zum Polenaustausch 2010/11
Besuch in Polen
Wie jedes zweite Jahr fand auch nun wieder ein Schüleraustausch des Gymnasiums Tostedt mit dem Liceum in unserer polnischen Partnerstadt Lubaczów statt. In der Zeit vom 08.09. bis zum 18.09.2010 fuhren 17 Schülerinnen und Schüler der 10. und 11. Klassen sowie die begleitenden Lehrkräfte Frau Aepler und Herr Dr. Junker nach Polen. Unsere Gruppe traf sich am Mittwoch, dem 08.09., um 13:30 am Tostedter Bahnhof,
von wo aus wir mit dem Zug (mit häufigem Warten und Umsteigen) nach Stettin fuhren. Dort belegten immer drei Leute ein Schlafwagenabteil eines Zuges, der uns die ganze Nacht und auch den halben Donnerstagmorgen durch (fast) ganz Polen brachte. In Jarosław angekommen, stiegen wir auch gleich in einen Bus um, der uns nach einer knappen Stunde Fahrt um 12 Uhr vor dem Liceum in Lubaczów absetzte. Dort begrüßten uns auch schon die polnischen Schüler und jeder wurde von einer der polnischen Deutschlehrerinnen seinem jeweiligen Partner zugewiesen, der uns zu dem Haus seiner Gastfamilie führte. Diesen Nachmittag hatten wir Freizeit, um uns besser kennenzulernen.

Am nächsten Morgen um 8 Uhr wurde die deutsche Gruppe offiziell von dem Schulleiter begrüßt. Im Anschluss wurden wir von zwei der polnischen Schülerinnen durch das Liceum geführt, die uns z.B. Chemieräume und die Sporthalle zeigten. Danach folgte dann unser erster Ausflug: eine Stadtführung in Zamość. Am Samstag besuchten wir den Ort Łańcut (wo unsere Gruppe ein Schloss besichtigte) und die Großstadt Rzeszów. Am Sonntag hatten wir den ganzen Tag über Freizeit, was viele der Austauschteilnehmer nutzten, um sich bei einem „Mittelalterfest“ in Cieszanów zu treffen. Am darauffolgenden Montag war es dann das erste Mal, dass die Deutschen den polnischen Unterricht besuchten, wobei man zwischen den Fächern Mathe, Englisch und Französisch wählen konnte. Bei unserem Dienstagausflug ging es diesmal nur zur Hälfte um Kultur, da wir zuerst in Krasiczyn eine Burg besichtigten und Würste grillten und anschließend der wohl beste Teil unserer Besichtigungsreihe kam: eine Sommerrodelbahn.

Am Mittwoch nahmen wir wieder drei Stunden am Unterricht teil, wovon die erste Stunde aus einer sportlichen Begegnung in Form von Hallenfußball bestand und die deutsche Gruppe am Schluss dafür noch einen Pokal von dem Schulleiter bekam. Nach zwei weiteren Stunden Englisch oder Französisch war die Schule für uns und unsere Partner vorbei, doch da dies zugleich der letzte Tag in Lubaczów war, trafen wir uns dort zur offiziellen Abschlussfeier wieder, zu der jeder etwas zu Essen mitbrachte. Nach vielen Dankesworten zeigten ein paar der deutschen Schüler Bilder von Tostedt, um schon mal einen kleinen Vorgeschmack auf den Juni 2011 zu geben, in dem uns dann die Polen besuchen werden. Am Donnerstagmorgen um 5:30 fuhr die gesamte Gruppe knappe 5 Stunden nach Wieliczka zu einem Salzbergwerk, in dem wir über Treppen bis zu 130 Metern unter die Erde gelangten und uns riesige Salzhöhlen anguckten. Von dort war es nur noch ein vergleichsweise kurzer Weg nach Krakau, wo wir am Abend Freizeit in der Altstadt hatten und auch eine Nacht in einem Studentenwohnheim verbrachten.

Freitagmorgen nach einem kurzen Frühstück fuhr die Gruppe mit dem Bus nach Auschwitz, wo uns eine Besichtigungsleiterin durch das Museum Auschwitz führte. Im Anschluss fuhren wir zurück nach Krakau, wo wir uns dann von unseren Partnern und Partnerinnen verabschieden mussten, da wir am Abend wieder zurück nach Deutschland fuhren und sie zurück nach Lubaczów. Am Ende der Zugreise kam die deutsche Gruppe am Samstag um 12 Uhr am Tostedter Bahnhof an, wo es einen weiteren, jedoch kleineren Abschied gab. Im Allgemeinen war es ein sehr interessanter Austausch, da man viele Parallelen, jedoch aber auch Unterschiede zwischen der polnischen und der deutschen Kultur bemerken konnte. Wir können jedem empfehlen, diesen Polenaustausch auch einmal mitzumachen, da es uns einfach Spaß gebracht hat, neue Leute kennenzulernen und auch Freundschaften zu schließen. Von Leoni Hellmann und Uta Dammann

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Schülerbericht zum Gegenbesuch der Polen 2011

Auch dieses Jahr fand wieder ein Schüleraustausch des Gymnasiums Tostedt mit dem Liceum in unserer polnischen Partnerstadt Lubaczów statt. Nachdem wir im letzten Jahr unsere Austauschpartner in Polen besucht hatten, kamen diese nun zu uns nach Tostedt. Am 09.06.2011 wurden wir früher aus dem Unterricht entlassen, um unsere polnischen Austauschpartner zu empfangen. Obwohl sie von der langen Fahrt im Bus sehr erschöpft waren, begrüßten sie uns herzlich und freuten sich sichtlich hier zu sein. Am Nachmittag hatten wir Freizeit, sodass wir Gruppen bildeten, um unseren Freunden aus Polen Tostedt zu zeigen und um uns wieder miteinander bekannt zu machen. Am nächsten Morgen wurden die polnischen Schüler von unserem Schulleiter begrüßt. Im Anschluss wurden sie dann durch unsere Schule geführt. Da wir vom Unterricht nicht befreit werden konnten, fuhren die Polen nach der Besichtigung ohne uns in den Heidepark. Der nächste Tag begann mit einer Bootsfahrt in Hamburg sowie anschließender Stadtführung. Danach hatten wir Zeit für einen Stadtbummel in Kleingruppen. H&M und C&A waren sehr begehrte Ziele unserer Partner, da der Wechselkurs sehr schlecht war und die Preise in Deutschland generell höher als in Polen sind.

Das Pfingstwochenende stand den Gastfamilien zur freien Verfügung. Viele Familien nutzten diese Zeit, um ihren Gästen Deutschland zu zeigen. Dienstag fuhren wir dann alle mal wieder nach Hamburg. Diesmal fing unser Tag jedoch mit 4 Stunden Extremshoppen an. Danach stand dann „Dialog im Dunkeln“ auf dem Plan. Es war eine besondere Erfahrung einmal zu erleben, wie es ist blind zu sein, und es sorgte für viel Gesprächsstoff. Nachdem wir um 19.00 Uhr wieder in Tostedt angekommen waren, verabredeten wir uns zunächst am Baggersee. Letzten Endes trafen wir uns dann doch alle gemeinsam bei einer Mitschülerin zu einem gemütlichen Lagerfeuer.

Für Mittwoch war eigentlich für die polnischen Schüler und Schülerinnen die Teilnahme am kompletten Unterricht geplant, jedoch fiel der Unterricht bis auf die 7. und 8. Stunde aus, da Abistreich war. Abends fand dann die Abschlussfeier statt, welche ein großer Erfolg war. Es wurde geredet, gelacht, gegessen und es wurden Reden von Lehrern und Schülern aus beiden Ländern gehalten. Zudem hatten wir uns etwas Besonderes überlegt. Wir unterschrieben alle auf weißen T-Shirts, um ein Andenken an die schöne Zeit mit nach Hause nehmen zu können. Diese Aktion konnten wir jedoch auf Grund von Zeitmangel nicht zu Ende führen, sodass wir am nächsten Tag während der Busfahrt nach Berlin die fehlenden Unterschriften ergänzen konnten. Nach dieser langen, aber doch lustigen Fahrt brachten wir unser Gepäck in die Zimmer des Jugendgästehauses Hauptbahnhof und fingen sogleich mit der Besichtigung Berlins an. Wir sahen uns Berlin von oben an, aßen im „Hard Rock Cafe Berlin“, machten eine Bootstour auf der Spree und endeten bei der Mauer. Kurz nach der offiziellen Nachtruhe kamen wir schließlich müde an der Jugendherberge an.

Morgens trafen wir nach und nach beim Frühstück ein, wo bereits von dem freundlichen Personal ein Buffet errichtet worden war. Nachdem wir uns alle gestärkt hatten, beluden wir den Bus mit unserem Gepäck und machten uns auf den Weg zum Filmpark Babelsberg. In kleinen Gruppen probierten wir alle offenen Attraktionen aus und hatten viel Spaß. Mittags verließen wir den Park dann wieder und bekamen zum ersten Mal Freizeit in Berlin, wo wir auch in kleinen Gruppen zu Mittag aßen. Wir fuhren dann in die Nähe des Hauptbahnhofs, verabschiedeten uns von unseren Partnern und machten uns auf dem Weg zu unserem Zug. Wir hoffen, dass unsere polnischen Freunde viel Spaß in Deutschland hatten, ihre Zeit in
Deutschland wie wir in Polen genossen haben und dass sie uns bald mal wieder besuchen. Insgesamt hatten wir alle einen wunderbaren Schüleraustausch, trotz einiger sprachlichen Probleme, die uns gezeigt haben, wie wichtig es ist, eine gemeinsame Fremdsprache, in diesem Fall Englisch, zu beherrschen. Unbegründete Vorurteile wurden aus dem Weg geräumt und Freundschaften, die hoffentlich noch lange bestehen bleiben, geschlossen. Malin Horstmann und Vanessa Neumann

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