22.06.17 - 02.08.17 Sommerferien 2017 Niedersachsen

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1. Allgemeines

Die Komplexität moderner Gesellschaften, die sich aus den strukturellen Zusammenhängen zwischen Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Technik und Natur ergibt, erschließt sich den Bürgerinnen und Bürgern nicht allein aus eigenen Alltagserfahrungen. So ist die Vermittlung eines politischen und ökonomischen Grundwissens die zentrale Aufgabe des Faches Politik-Wirtschaft. Auf dieser Basis sollen die Schülerinnen und Schüler die Kompetenz entwickeln, sich in der Gesellschaft und ihren Subsystemen Politik und Wirtschaft zu orientieren, politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Sachverhalte und Probleme kompetent zu beurteilen, Entscheidungen zu treffen und sich auf einer demokratischen Grundlage in öffentlichen Angelegenheiten zu engagieren.

 

2. Politik-Wirtschaft am Gymnasium Tostedt

Zur Zeit unterrichten fünf Lehrkräfte am Gymnasium Tostedt das Fach Politik-Wirtschaft:

 

Frau Bock

Frau Potthoff

Frau Reisener

Frau Schmeling

Herr Schmeling

Herr Dr. Schmidt-Salzen

 

Beginnend mit Klasse 8 werden die Schülerinnen und Schüler nach dem Prinzip „Vom Nahen zum Fernen“ mit den Kenntnissen über politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Zusammenhänge vertraut gemacht. Bis einschließlich der 10. Klasse haben dabei alle Schülerinnen und Schüler durchgehend das Fach Politik-Wirtschaft, und in diesem Jahrgang wird das Betriebspraktikum absolviert.

 

Den schulinternen Arbeitsplan G8 für die Klassen 8 bis 10 finden Sie hier.

Der schulinterne Arbeitsplan G9 finden Sie hier.

 

Danach besteht in den letzten beiden Schuljahren eine Belegpflicht von zwei Semestern. Im gesellschaftswissenschaftlichen Profil (B) wird Politik-Wirtschaft ab dem Schuljahr 2014/15 als drittes Prüfungsfach anzuwählen sein.

 

Kompetenzbereiche im Fach Politik-Wirtschaft in der Qualifikationsphase

 

2.1 Kompetenzbereich Fachwissen: Sach- und Analysekompetenz

Sach- und Analysekompetenz meint die Fähigkeit, über grundlegende politische und wirtschaftliche

Kenntnisse zu verfügen, die zum Verständnis gesellschaftlicher Strukturen und Prozesse notwendig

sind. Dazu zählt vor allem konzeptuelles Ordnungswissen, das den Lernenden das Wiedererkennen

von Strukturelementen, Invarianzen und Prozessregeln in der Fülle der politischen und ökonomischen

Phänomene ermöglicht und über das in alltagsweltlichen Interaktionen erworbene Wissen hinausgeht.

Politisches und ökonomisches Orientierungswissen versetzt die Schülerinnen und Schüler in die Lage,

ihre Bedürfnisse und Interessen, ihre Entfaltungsmöglichkeiten und Handlungsspielräume im Zusammenhang mit der tatsächlichen politischen und ökonomischen Ordnung zu sehen. Es bedarf aber immer wieder der systematischen Analyse der politischen und ökonomischen Strukturen und Abläufe sowie deren Mechanismen, Wirkungen und Zusammenhängen, damit konzeptuelles Ordnungswissen entsteht.

 

2.2 Kompetenzbereich Erkenntnisgewinnung: Methodenkompetenz

Methodenkompetenz umfasst die Fähigkeiten und Fertigkeiten, die benötigt werden, um sich mit

politischen und ökonomischen Problemstellungen auseinander zu setzen. Zur Bewältigung gegenwärtiger und zukünftiger Entscheidungssituationen in Politik und Wirtschaft ist die Aneignung sowohl von originär fachspezifischen Methoden (z. B. des Politikzyklus oder des Wirtschaftskreislaufs als Analyseinstrumente) als auch von Arbeitstechniken (z. B. die Analyse und Interpretation von Statistiken) notwendig. Dazu gehört auch, dass die in den Einheitlichen Prüfungsanforderungen (EPA) verbindlich ausgewiesenen Operatoren sowohl im Unterricht als auch in den Klausuren eingeübt werden. Eine besondere Zielsetzung des Unterrichts in der gymnasialen Oberstufe besteht darin, dass die Lernenden ihre Fähigkeit zur eigenständigen Wahrnehmung und Aufarbeitung von Problemstellungen entwickeln. Dadurch wird selbständiges und aktives Lernen der Schülerinnen und Schüler auch über die Schule hinaus ermöglicht.

 

2.3 Kompetenzbereich Bewertung: Urteilskompetenz

Politische und ökonomische Urteilskompetenz beinhaltet die Fähigkeit, politische und ökonomische

Sachverhalte bzw. Probleme, Entscheidungen und Handlungen unter Verwendung von Kategorien

und Kriterien selbständig und begründet zu beurteilen. Dabei bilden die Wertmaßstäbe des Grundgesetzes die Richtschnur. Dies schließt die Kompetenz ein, zwischen analysierenden bzw. konstatierenden Urteilen (Sachurteilen) und normativen bzw. qualifizierenden Urteilen (Werturteilen) zu unterscheiden sowie die eigenen Erkenntnis- und Beurteilungsprozesse zu reflektieren.

Im Rahmen des vierstündigen Prüfungsfaches werden in den vier Kurshalbjahres folgende Themen behandelt:

 

11/1 Demokratie und sozialer Rechtsstaat

11/2 Wirtschaftspolitik in der sozialen Marktwirtschaft

12/1 Internationale Sicherheits- und Friedenspolitik

12/2 Internationale Wirtschaftsbeziehungen.

 

Im zwei Semester zu belegenden Ergänzungsfach (2-stündig) werden die Themen „Die Bundesrepublik in der globalisierten Wirtschaft“ und „Das Ringen um Frieden und Sicherheit am Beispiel eines Konflikts auf internationaler Ebene“ behandelt.

 

3. Lehrwerke

 

Eingeführte Lehrwerke am Gymnasium Tostedt:

 

Klasse 8 Schroedel: Mensch und Politik 8 (Ausgabe 2015)
Klasse 9/10 Schroedel: Mensch und Politik 9/10 (Ausgabe 2015)

 

 

4. Wettbewerbe  

Planspiel Börse der Sparkassen

Im Rahmen des Politikunterrichts nehmen regelmäßig die 10. Klassen des Gymnasiums am Planspiel Börse teil – und zwar recht erfolgreich!

Erfolge: 2014 3. Platz in der Depotwertung auf der Ebene der Sparkasse Harburg-Buxtehude.

 

5. Berufsvorbereitung

 

Informationsmöglichkeiten, Organisatorisches und Maßnahmen am Gymnasium Tostedt siehe hier.

 

 

 

 September 2016, Andrea Bock, Fachobfrau