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Willkommen auf der Seite der Fachschaft Deutsch

Auf unseren Seiten erhalten Sie / erhaltet Ihr Informationen zu folgenden Themen:

ErLESENes

Ja, das grenzenloseste aller Abenteuer der Kindheit, das war das Leseabenteuer. Für mich begann es, als ich zum erstenmal ein eigenes Buch bekam und mich da hineinschnupperte. In diesem Augenblick erwachte mein Lesehunger, und ein besseres Geschenk hat das Leben mir nicht beschert.”

Astrid Lindgren

Ein Buch muss die Axt sein für das gefrorene Meer in uns.

Franz Kafka

Link: Bibliothek des Gymnasiums

 

Bildungsbeitrag des Faches Deutsch1

Der Deutschunterricht leistet einen wesentlichen Beitrag zur sprachlichen, literarischen und medialen Bildung der Schülerinnen und Schüler. In der Auseinandersetzung mit Texten und Medien und in der Reflexion sprachlichen Handelns entwickeln sie unverzichtbare Kompetenzen, die ihnen dabei helfen, die Welt zu erfassen, eigene Positionen und Werthaltungen zu entwickeln, zu begründen und zu reflektieren und sie anderen zu vermitteln.

Der Erwerb von Sozialkompetenz ist darauf gerichtet, mit Verantwortungsbewusstsein für sich selbst und andere in wechselnden sozialen Situationen handeln zu können sowie Kooperations- und Konfliktfähigkeit auszubilden.

Das Fach Deutsch trägt somit vor allem durch die literarische Bildung wesentlich zur Persönlichkeitsbildung der Schülerinnen und Schüler bei.

Lesefreude und Leseinteresse zu wecken und zu fördern ist eine vorrangige Aufgabe des Deutschunterrichts. Die Vielfalt der modernen Medienwelt macht es dabei unumgänglich, von einem erweiterten Textbegriff auszugehen, der Literatur, Sach- und Gebrauchstexte sowie Produkte der Medien umfasst.

Die Auseinandersetzung mit Literatur in ihrem jeweiligen historischen, gesellschaftlichen und kulturellen Kontext kommt im Deutschunterricht des Gymnasiums eine besondere Bedeutung zu. Literarische Texte ermöglichen den Schülerinnen und Schülern Einblicke in Grundmuster menschlicher Erfahrungen und eröffnen Zugänge zu verschiedenen Weltsichten.

In der Auseinandersetzung mit Sach- und Gebrauchstexten sowie Medien eröffnen sich den Schülerinnen und Schülern andere Möglichkeiten der Wahrnehmung, des Verstehens und Gestaltens von Wirklichkeit. Im Umgang mit pragmatischen Texten erschließen sie sich ihre Lebenswelt. Eine bewusste Nutzung der Text- und Medienvielfalt erfordert Strategien der Informationssuche und Informationsprüfung.

Im Mittelpunkt des Faches steht ebenso die produktive, rezeptive und zunehmend reflektierte Auseinandersetzung mit Sprache und Sprachgebrauch. Adressatenbezogenes, normgerechtes Schreiben und reflektiertes sprachlich-kommunikatives Handeln sind für das Zusammenleben in einer demokratischen Gesellschaft unverzichtbar und zugleich für den Einzelnen zentrale Voraussetzung für die erfolgreiche Fortsetzung der Schullaufbahn, für die berufliche Ausbildung und für die Fähigkeit, lebenslang zu lernen.

Die Erweiterung und Vertiefung der sprachlichen Kompetenz der Schülerinnen und Schüler im mündlichen und schriftlichen Bereich ist daher eine der Hauptaufgaben des Deutschunterrichts. Die Schülerinnen und Schüler erfahren die Bedeutung und Wirkung von Sprache und setzen sie als gestaltbares und gestaltendes Medium in vielfältigen Kommunikationszusammenhängen ein. Die normgerechte Verwendung von Grammatik und Rechtschreibung ist dafür eine wichtige Voraussetzung.

(1 Der vorliegende Text wurde mit leichten Veränderungen und gekürzt der Arbeitsfassung des Kerncurriculums Deutsch für das Gymnasium (Schuljahrgänge 5 – 10) aus dem Jahr 2013 entnommen.)

 

Das Fach Deutsch unterrichten am Gymnasium Tostedt:


Lehrkraft

Fächer

Besondere   Aufgaben

Frau   Bahr (Bhr)

De /   Fr

 

Frau   Bali (Bli)

De /   Ge

Mitwirkerin   am Studienseminar Stade

Frau   Böß (Bs)

De /   Re

 

Herr   Graß (Gr)

De /   WN

Fachobmann   Deutsch

Frau   Karpinski (Krp)

De /   Mu

 

Frau   Knebel (Kb)

De /   En

 

Herr   Dr. Krestan (Kst)

De /   Mu

 

Herr   A. Meier (MrA)

De /   WN

betreuender   Lehrer der Schülerzeitung Schub!

Herr   Münchenhagen (Mh)

De /   Ge

Koordinator   sprachlich-literarisch-künstlerisches Aufgabenfeld A

Frau   Neizel (Nzl)

De /   Bio

Leiterin   der Theater-AG

Frau   Ohland (Ol)

De /   La

mitverantwortliche   Lehrkraft für die Schulbibliothek / Mitarbeit Mittelstufe, Fördern und   Fordern, ISUS

Frau   Potthoff (Pf)

De /   Ge

Leiterin   der Theater-AG

Frau   Scheyko (Sko)

De /   Ge / WN

 

Herr   Dr. Schmidt-Salzen (Sz)

De /   Ge / Po

Koordinator   gymnasiale Oberstufe

Herr   Dr. Torres Morales (To)

De /   Sn / WN

 

Frau   Wiese (Ws)

De /   En

 


 

Lehrwerke

Es werden folgende Lehrwerke im Unterricht verwendet:

Klasse 5:

Deutschbuch 5 (Cornelsen Verlag Berlin)

Klasse 6:

Deutschbuch 6 (Cornelsen Verlag Berlin)

Klasse 7:

Deutschbuch 7 (Cornelsen Verlag Berlin)

Klasse 8:

Deutschbuch 8 (Cornelsen Verlag Berlin)

Klasse 9:

Deutschbuch 9 (Cornelsen Verlag Berlin)

Klasse 10:

Texte, Themen und Strukturen (Cornelsen Verlag Berlin)

Jahrgang 11

Texte, Themen und Strukturen (Cornelsen Verlag Berlin)

Thematische Schwerpunkte nach den   Vorgaben für das Zentralabitur

Jahrgang 12:

Texte, Themen und Strukturen (Cornelsen Verlag Berlin)

Thematische Schwerpunkte nach den   Vorgaben für das Zentralabitur


Stoffpläne

 

Bewertungsübersicht

Die schriftlichen und mündlichen Leistungen im Deutschunterricht sollen

im Verhältnis 50 : 50

berwertet werden.

 

 

Empfehlung zur Bewertung von Diktaten in den Klassenstufen 5 – 9

Vorbemerkung:

Diese Empfehlung dient als Orientierungsmöglichkeit. Die Entscheidung über Länge, Schwierigkeitsgrad und Bewertung eines Diktats liegt in der pädagogischen Verantwortung der Lehrkraft und kann nicht pauschal festgelegt werden. Entscheidend für die Ausgestaltung des Rahmens sind

  • der Leistungsstand und die Vorkenntnisse der Schüler/innen;
  • der Umfang und die Intensität der vorherigen Übungen im Unterricht;
  • der Schwierigkeitsgrad des jeweiligen Diktats.

 

Klassenstufe 5

Länge: Steigerung von 80 auf 100 Wörter

Diktat (Groß- und Kleinschreibung)

            zusätzlich: Merkmale von Nomen / Numerus

Diktat (s-Laute, das - dass)

 

Klassenstufe 6

Länge: 101- 130 Wörter / 131 – 150 Wörter

Diktat (Komma bei Aufzählungen, Komma in Satzreihen und Satzgefügen,

            Satzzeichen in wörtlicher Rede)

Diktat (Groß- und Kleinschreibung, Zusammen- und Getrenntschreibung, kurze und lange Vokale)

 

Klassenstufe 7

Länge: 150 – 180 Wörter

Diktat (Satzgefüge, S-Laute, kurze und lange Vokale, Fremdwörter

            zusätzlich: Wortarten und Satzglieder)

Diktat (Groß- und Kleinschreibung, Fremdwörter, Zusammen- und Getrenntschreibung, Vertiefung Satzgefüge)

 

Klassenstufe 8

Länge: 190 – 230 Wörter

Diktat (spezielle Fehlerquellen in den Bereichen: Groß- und Kleinschreibung, Getrennt- und Zusammenschreibung, Zeichensetzung)

Diktat (Zeichensetzung insgesamt)

 

Klassenstufe 9

Länge. freigestellt

Diktat mit Grammatikteil (Rechtschreibtraining, Zeichensetzung, Wiederholung von Aspekten aus dem Bereich der Grammatik)

Bewertungsrahmen:

Wie schon erwähnt, ist die Bewertung des Diktates dem einzelnen Lehrer überlassen. Als Orientierung könnte folgendes Modell, orientiert an einem Diktat in der Klassenstufe 6, dienen:

Fehler

Note

0 - 01

02 - 04

05 - 07

08 - 12

13 - 16

über 16

1

2

3

4

5

6

Die Anrechnung von Zeichensetzungsfehlern ist abhängig von dem Stand, der im Unterricht erreicht worden ist: Generell gilt, dass Fehler dann gewertet werden sollten, wenn die Beherrschung des dazugehörigen Problembereiches vorausgesetzt werden kann / muss.

 

Interne Regelungen und methodische Grundlagenpapiere

 

Lese- und Rechtschreibschwäche

Informationsblatt für Schüler, Eltern und Lehrer

Bei welchen Schülerinnen und Schülern spricht man von einer besonderen Lese- und Rechtschreibschwäche?

Der Erlass des Kultusministeriums vom 4.10.2005 spricht von einer besonderen Lese- und Rechtschreibschwäche, wenn die Lernschwierigkeiten der betreffenden Schülerinnen und Schüler beim Lesen und Rechtschreiben durch die allgemeine Förderung der Schule allein nicht behoben werden können. Oftmals treten solche Lernschwierigkeiten auch im Zusammenhang mit Legasthenie auf und werden durch Probleme verursacht, die eine umfangreiche therapeutische Behandlung außerhalb der Schule erforderlich machen.

Wo finde ich Hilfe bei einer Lese- und Rechtschreibschwäche?

Für Schülerinnen und Schüler mit Lese- und Rechtschreibschwäche gibt es außerschulische Hilfsangebote, die sich sowohl auf die Diagnose als auch auf die Behebung der Schwierigkeiten erstrecken. Auf Anfrage kann Ihnen die Schule entsprechende Adressen zur Verfügung stellen; oft genügt aber auch die Suche per Internet.

Was kann die Schule tun?

Die Lehrer aller Fächer sollten die Rechtschreib- und Lesekompetenzen ihrer Schülerinnen und Schüler genau beobachten. Sollten sich erhebliche Defizite zeigen, die nicht mit dem sonstigen Leistungsvermögen in Einklang zu bringen sind, sollte zunächst das Gespräch mit der Schülerin/dem Schüler sowie mit den Eltern über die Probleme gesucht werden. Im Anschluss sollte im Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen geklärt werden, ob sich die beobachteten Schwierigkeiten auch in anderen Fächern zeigen und wie der Schülerin/dem Schüler geholfen werden kann. Bei diesem Austausch kommt den Klassenlehrerinnen/Klassenlehrern eine zentrale Rolle zu.

Bei festgestellter Lese- und Rechtschreibschwäche sollten die Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern bezüglich der generellen Fördermöglichen im Lesen und Rechtschreiben beraten werden (siehe auch Infoblatt des Kollegen Münchenhagen). In der Bibliothek steht als gezieltes Fördermaterial das Heft „Abschreiben erlaubt“ aus dem Cornelsen-Verlag zur Verfügung.

Weitere leichter umsetzbare Hilfen betreffen etwa die Gestaltung von Arbeitsblättern, den Sitzplatz der betreffenden Schülerin/des betreffenden Schülers sowie die Rückmeldungen bei schlechten Leistungen).

Über weitergehende Fördermöglichkeiten verfügt unsere Schule zur Zeit leider nicht.

Allerdings können, wenn eine Lese- und Rechtschreibschwäche festgestellt und Fördermaßnahmen ergriffen worden sind, Maßnahmen des Nachteilsausgleichs bei der Leistungsbewertung vorgesehen werden, wie beispielsweise

Ausweitung der Arbeitszeit, z.B. bei zu zensierenden schriftlichen Lernkontrollen;

Stellen eigens entwickelter Aufgaben;

Einordnen der schriftlichen und mündlichen Leistungen gemäß dem erreichten Lernstand der Schülerin/des Schülers;

zeitlich befristete Nichtberücksichtigung der Rechtschreibleistungen bei der Beurteilung in allen Fächern;

im Fach Deutsch sowie in den Fremdsprachen eine stärkere Gewichtung der mündlichen Leistungen.

All diese Maßnahmen stehen im Ermessen des jeweiligen Unterrichtenden und erfordern entsprechende Beschlüsse der Klassenkonferenzen. Sie sollen zeitlich befristet erfolgen und regelmäßig überprüft werden.

Die von der Landesschulbehörde vorgesehenen Nachteilsausgleiche enden mit dem Erreichen der Oberstufe: Für Schülerinnen und Schüler mit anerkannter Lese- und Rechtschreibschwäche sind in der Qualifizierungsphase keine Sonderregelungen vorgesehen, was Punktabzüge wegen vermehrter Verstöße im Bereich der Sprachrichtigkeit angeht. Allerdings können beim Prüfungsvorsitzenden der jeweiligen Schule die Zulassung von Nachteilsausgleichen (etwa längere Bearbeitungszeit) für die schriftliche und mündliche Abiturprüfung beantragt werden. Betreffende Schülerinnen und Schüler sollten auf diese Möglichkeit hingewiesen werden.